Hasselblad

Hasselblad Das Traditions- und Familienunternehmen Hasselblad AB wurde 1941 von Victor Hasselblad (1906–1978) in Schweden gegründet. „Hasselblad“ wurde zum Inbegriff der 6×6-Kamera. Hasselblad Kameras waren u.A. auf allen NASA-Apollo Flügen zum Mond mit dabei. Auch heute gilt die digitale Hasselblad zur Referenzklasse aller Mittelformat Kameras.

Kameramodelle : V-Serie – 1600 F und 1000 F – 500er – Klassische 500 und 501 – 503 mit TTL-Blitzmessung – EL mit Motor – 200er und 2000er – Superwide – Flexbody, Arcbody – X-Pan – H-System (digital)

Hasselblad Kameramodelle chronologisch- bis heute

Überblick über die Modellentwicklung ab 1948.

V-Serie

Victor Hasselblad entwickelte seit den 1940er Jahren vor allem Mittelformatkameras mit dem quadratischen 6×6-Format (tatsächlich 56 mm × 56 mm). Bei den Kameramodellen der V-Serie werden die 200-/2000-Serie mit eingebautem schnellen Schlitzverschluss und die bekanntere 500-Serie mit Zentralverschluss im Objektiv unterschieden. Die Objektive der 500er Serie lassen sich auch an der 2000er und der sie ablösenden 200er Serie verwenden, aber nicht umgekehrt.
Der Name „V-Serie“ wurde erst eingeführt, als man 2002 bei Einführung der H-Serie eine Bezeichnung zur Unterscheidung brauchte. Die V-Serie zeichnet sich durch hohe Kompatibilität über Jahrzehnte, großes System, Verwendung der deutschen Zeiss-Objektive, hohe Wertbeständigkeit und besondere Zuverlässigkeit aus. Das Design der 50er-Jahre blieb dabei nahezu unverändert und gilt als zeitlos.
Am 29. April 2013 teilte das Unternehmen mit, dass die Produktion der 503 CW – der letzten V-System-Kamera im Sortiment – eingestellt wurde und damit die über ein halbes Jahrhundert währende Entwicklung der traditionsreichen Kameraserie beendet ist. Als Grund dafür wird ein erheblicher Rückgang bei der Nachfrage für diese Kamera in den letzten fünf Jahren angegeben. Das Unternehmen möchte sich in Zukunft auf die Weiterentwicklung des modernen H-Systems konzentrieren. Das Unternehmen wird aber weiterhin Zubehör für das V-System liefern, solange der Vorrat reicht. Auch der Support für das V-System wird weiter über die bekannten Kanäle zur Verfügung stehen.


Die Hasselblad 1600 F

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist H1600-80mm-1-.jpg

Am 6. Oktober 1948 präsentierte Victor Hasselblad in New York der Weltöffentlichkeit seine erste Kamera für den Privatgebrauch: die Hasselblad 1600 F. Sie war mit vom Industriedesigner Sixten Sason (1912–1967) entworfen worden, der auch für Saab arbeitete. Diese Kamera war für ihre Zeit revolutionär mit ihrem modularen Design, das den Austausch von Objektiven, Suchern und Filmmagazinen erlaubt. Es war weltweit die erste einäugige Spiegelreflexkamera im Mittelformat (6×6cm) mit auswechselbarem Objektiv und Magazin. Als Verschluss diente ein Schlitzverschluss aus sehr dünner Stahlfolie mit einer kürzesten Verschlusszeit von 1/1600 s. Die erste Serie der 1600 war technisch nicht ausgereift und hatte viel Probleme. Im Jahr 1957 mit der Einführung der Hasselblad 500 C ging man neue Wege, indem man den Schlitzverschluss durch einen Zentralverschluss, der in jedem Objektiv untergebracht ist, ersetzte. Dieser hat als kürzeste Verschlusszeit nur noch 1/500 s zu bieten, dafür funktioniert die Blitzsynchronisation mit allen Verschlusszeiten. Diese Umstellung führte dazu, dass eine neue Objektivserie (C-Serie, später CF-Serie) aufgelegt werden musste mit entsprechenden Übertragungselementen im Objektivbajonett. Daher lassen sich die Objektive nicht zwischen den Kameras 1600 F/1000 F und der 500 C (und allen nachfolgenden Modellen) wechseln. Die Sucher und Magazine blieben (mit wenigen Ausnahmen) aber kompatibel.

Hasselblad 500


Hasselblad 500C/M

Insbesondere das vollmechanische Modell 500 C und die über 20 Jahre lang gebaute Nachfolgerin 500 C/M (1970–1992, mit wechselbarer Mattscheibe, im Set von 1990 bis 1992 auch als 500 Classic bezeichnet) sind ein Inbegriff für die Marke Hasselblad geworden. Alle weiteren Modelle dieser Kamerareihe sind nur geringfügig modifizierte Varianten bzw. behutsame Modernisierungen des Grundkonzeptes.
In chronologischer Reihe wurden folgende Modelle gebaut:
1957–1970: 500 C
1970–1994: 500C/M – Mattscheibe kann nun selber gewechselt werden (einige Modelle hiervon wurden noch mit „500 C“ beschriftet)
1990–1992: 500 Classic – Version der 500 C/M im Set mit 80er-Normalobjektiv und A12-Magazin
1994–1997: 501 C – Nur als Set mit 80er C-Planar erhältlich. Schwarzes Gehäuse, Acute-Matte-D-Mattscheibe (helleres Sucherbild)
1997–2005: 501 CM – Gliding Mirror System (größerer Schwingspiegel, damit keine Vignettierung des Sucherbilds mehr bei Brennweiten größer als 150 mm), als Set oder Gehäuse erhältlich gewesen, chrom oder schwarz
503 mit TTL-Blitzmessung

Insbesondere das vollmechanische Modell 500 C und die über 20 Jahre lang gebaute Nachfolgerin 500 C/M (1970–1992, mit wechselbarer Mattscheibe, im Set von 1990 bis 1992 auch als 500 Classic bezeichnet) sind ein Inbegriff für die Marke Hasselblad geworden. Alle weiteren Modelle dieser Kamerareihe sind nur geringfügig modifizierte Varianten bzw. behutsame Modernisierungen des Grundkonzeptes.
In chronologischer Reihe wurden folgende Modelle gebaut:
1957–1970: 500 C
1970–1994: 500C/M – Mattscheibe kann nun selber gewechselt werden (einige Modelle hiervon wurden noch mit „500 C“ beschriftet)
1990–1992: 500 Classic – Version der 500 C/M im Set mit 80er-Normalobjektiv und A12-Magazin
1994–1997: 501 C – Nur als Set mit 80er C-Planar erhältlich. Schwarzes Gehäuse, Acute-Matte-D-Mattscheibe (helleres Sucherbild)
1997–2005: 501 CM – Gliding Mirror System (größerer Schwingspiegel, damit keine Vignettierung des Sucherbilds mehr bei Brennweiten größer als 150 mm), als Set oder Gehäuse erhältlich gewesen, chrom oder schwarz
503 mit TTL-Blitzmessung


Hasselblad 503 CW

1988 kam mit der 503 CX ein Modell auf den Markt, das auf der 500 C/M beruhte und TTL-Blitzbelichtungsmessung erlaubte. Die Nachfolgerin 503 CW wurde als einziges Modell der V-Serie bis 2013 gebaut. Mit der Einstellung der Produktion dieses Modells beendete das Unternehmen die Entwicklung der V-Serie.
1988–1994: 503 CX
1994–1996: 503 CXi – Winder-Anschluss
1996–2013: 503 CW – zusätzlich zur 503 CXi Gliding Mirror System.

503-farbig-

Ab 2001 zusätzlich in vier verschiedenen Gehäusefarben (gelb, rot, grün, blau) erhältlich
2006: 503 CWD – Spezielles auf eine 500er Auflage limitiertes Set zum 100. Geburtstag von Victor Hasselblad. 503 CW mit CFV-Digitalrückteil (16,6 MP, 36,7 mm × 36,7 mm, Crop 1,5, 12 Blendenstufen Dynamikumfang, ISO 50–400), 2,8/80-mm-CFi-Objektiv, silberner Kurbel und Mattscheibe mit eingeätzten Sensorgrenzen.

Die 500er-Modelle wurden technisch durch die 503er abgelöst, und die 501er sind etwas modifizierte Versionen des mechanischen Klassikers. Parallel dazu wurde mit der 500 EL und ihren Nachfolgerinnen eine Motorkamera angeboten.
Klassische 500 und 501


EL/M mit Motor

Im Jahr 1964 brachte Hasselblad die motorisierte Hasselblad 500 EL auf den Markt, die bis auf den mit NiCd-Akkus gespeisten motorischen Antrieb in Aussehen und Funktionalität der Hasselblad 500 C ähnelt. Diese Kamera und die direkt abgeleiteten Nachfolger wurden und werden vor allem als unermüdliche Arbeitstiere in Fotostudios eingesetzt. Es war eine 500 EL, die den Menschen auf den Mond begleitete.

Neil Armstrong spiegelt sich im Visier seines Kollegen Buzz Aldrin, während er diesen mit seiner Hasselblad 500 EL fotografiert
Neil Armstrong spiegelt sich im Visier seines Kollegen Buzz Aldrin, während er diesen mit seiner Hasselblad 500 EL fotografiert (Quelle Wikipedia)
Hasselbblad 500ELM

Folgende Modelle lösten einander ab:
1964–1970: 500 EL
1970–1984: 500 EL/M – Mattscheibe kann selber gewechselt werden
1984–1988: 500 ELX – TTL-Blitz-System, größerer Spiegel (Gliding Mirror System)
1988–1999: 553 ELX – Mignonzellen anstelle der proprietären Akkus. Neue Beschichtung im Inneren des Gehäuses für weniger Streulicht
1998–2006: 555 ELD – Kontakte für Digital-Magazine, optionaler IR-Empfänger zur drahtlosen Fernsteuerung

Hasselblad im Weltraum
Zu großer Berühmtheit gelangten die Hasselblad-Kameras durch ihre Verwendung im Apollo-Programm der USA. Eine umfangreich modifizierte 500 EL, die Hasselblad EL Data Camera (HDC), ausgerüstet mit einem speziellen Biogon 5,6/60 mm Objektiv, einem Réseaugitter sowie einem Filmmagazin für 150 bis 200 Aufnahmen, wurde 1969 während der ersten Mondlandungsmission Apollo 11 auf der Mondoberfläche benutzt. Auch alle weiteren NASA-Missionen hatten Hasselblad-Kameras an Bord.
Hasselblad hat die Mittelformatfotografie zwar nicht erfunden, wird jedoch aufgrund der hohen Akzeptanz häufig synonym verwendet. Hasselblad-Kameras dienten auf zahlreichen NASA-Missionen der fotografischen Dokumentation, so beispielsweise 1962 eine Hasselblad 500 C in der Mercury (Walter Schirra), 1966 eine Hasselblad SWC in der Gemini 9, 1969 bei der ersten Mondlandung eine Hasselblad 500 EL/70 (Apollo 11), 1975 eine Hasselblad 500 EL/M bei dem Apollo-Sojus-Projekt sowie 1998 fünf Hasselblad 553 ELS auf der Discovery. Zum großen Ansehen der Hasselblad-Kameras aufgrund ihrer hohen Zuverlässigkeit haben auch insbesondere die leistungsfähigen Objektive von Carl Zeiss beigetragen. Aufgrund des hohen konstruktiven Aufwands bei der Herstellung ist ein Hasselblad-System sehr teuer in der Anschaffung, dafür aber auch vergleichsweise wertbeständig.

Michael Collins verlor während der Gemini-10-Mission bei einem Außenbordeinsatz seine Hasselbladkamera, worauf einige schwedische Zeitungen diese Kamera als ersten schwedischen Satelliten bezeichneten.


200er und 2000er


Mit der 2000 FC kam 1977 wieder eine Hasselblad mit Schlitzverschluss auf den Markt. Für die 2000er und später 200er gab es mit den F-Objektiven eine eigene Serie ohne Zentralverschluss und dafür höherer Lichtstärke.

1977–1982: 2000 FC – Kürzeste Verschlusszeit: 1/2000 Sekunde
1982–1984: 2000 FC/M – Besserer Schutz für den Verschluss bei abgenommenem Magazin
1984–1988: 2000 FCW – zusätzlicher Winder-Anschluss
1988–1991: 2003 FCW – Neue Beschichtung im Inneren des Gehäuses für weniger Streulicht
1991–1994: 205 TCC – TTL-OTF-Blitz-System, eingebaute Spot-Messung, Film-Magazine mit elektronischer Kupplung zur Kamera
1994–1998: 201 F – TTL-OTF-Blitz-System aber ohne Belichtungsmessung
1994–2004: 203 FE – Eingebaute Belichtungsautomatik
1998–2002: 202 FA – Wie 203FE, kürzeste Belichtungszeit 1/1000 s, kein Bracketing, nicht kompatibel mit C- und CB-Objektiven
1995–2004: 205 FCC – Elektronik gegenüber der 205TCC verbessert


Superwide

Das erste Modell der Superwide wurde 1954 auf der Photokina präsentiert, also noch vor der 500 C. Ihr ursprünglicher Name war Supreme Wide Angle („höchster Weitwinkel“, „Super-Weitwinkel“). Sie hat ein fest eingebautes Carl Zeiss Biogon 4,5/38 mm-Weitwinkelobjektiv und ist prädestiniert für Architektur, Landschaft und Reportage.
Konstruktionsbedingt ist bei ihr das Auflagemaß geringer, weswegen sie keine Spiegelreflex, sondern eine Sucherkamera ist. Die Filmmagazine der V-Serie passen wie gewohnt. Die Entfernungsmessung kann nur durch Schätzen oder das Anbringen eines speziellen Mattscheibenadapters erfolgen. Da das Biogon auch im Nahbereich besonders verzeichnungsfrei ist, eignet sich die Superwide für Reprofotografie.

Folgende Modelle lösten einander ab:
1954–1958: SWA
1959–1979: SWC – Zuerst mit silberfarbenem Objektiv, ab 1969 schwarzes Objektiv, ab 1973 mit T*-Mehrschichtvergütung.
1980–1988: SWC/M – Polaroid-Magazin kann angeschlossen werden. Ab 1982 mit CF-Objektiv. Ab 1985 ist die Libelle in den Sucher integriert.
1988–2001: 903 SWC – Neue Beschichtung im Inneren des Gehäuses für weniger Streulicht.
2001–2006: 905 SWC – Neu gerechnetes Objektiv in CFi-Ausführung.

Die Superwide wird nicht mehr hergestellt. Stattdessen gibt es seit 2007 ein 28-mm-Superweitwinkelobjektiv für die H-Serie.


Flexbody und Arcbody

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Der Flexbody wurde 1995 vorgestellt, und ist eine kompakte Fachkamera, an die sich vorne Hasselblad-Objektive und hinten die entsprechenden Magazine anschließen lassen. Der 1997 vorgestellte Arcbody hat größere Verstellwege, ist deswegen aber auch auf spezielle Rodenstock-Objektive angewiesen, die einen größeren Bildkreis auszeichnen. Beide Modelle können mit digitalen Rückteilen betrieben werden.


X-Pan

Zwischenzeitlich bot Hasselblad auch Kleinbild- und Panoramakameras an (XPan I von 1998 und XPan II von 2002 in Kooperation mit Fujifilm und Horseman). Die Produktion wurde mit der Begründung des Inkrafttretens der neuen EU Elektronikschrott-Richtlinien eingestellt, da eine Umstellung der Produktion keine Rentabilität mehr für diesen Kamera-Typ versprach. Die Hasselblad XPan Kamera produziert Panorama-Negative mit einem Format von 65 mm × 24 mm Größe, kann aber auch durch einen manuellen Schalter in der klassischen Kleinbild-Größe 36 mm × 24 mm verwendet werden. Hasselblad-Objektive für diesen Kamera-Typ existieren in Fixbrennweiten von 30 mm, 45 mm und 90 mm. Dies entspricht je dem „klassischen“ Objektiv von 17 mm, 25 mm oder 50 mm. Diese Kamera wurde von der Photowelt aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften mit dem EISA Award 1999–2000 ausgezeichnet und zur Europäischen Profi-Kamera des Jahres gewählt.


Digitale Fotografie
Im Bereich der digitalen Fotografie bietet Hasselblad digitale Kamerarückwände an, die an die analogen Modelle montiert werden können. So werden aus analogen Modellen vollwertige Mittelformat-Digitalkameras. Für die Verwendung an Modellen der 500er-Serie ist nur bei langen Verschlusszeiten ein Synchronisationskabel notwendig. Bei den motorisierten Kameras der EL-Serie (und der 503 CW) wird wegen des Motors ein spezielles Auslösekabel angeschlossen. Die Modelle 2000 FC, FC/M, FCW und 2003 FCW sind ausschließlich mit C und CF-Objektiven verwendbar, die über einen Zentralverschluss verfügen, wobei hier die Synchronisation des digitalen Rückteils über den Blitzkontakt am Objektiv mittels Kabel hergestellt wird. Die Modelle der 200er Serie (außer 201) können im F-Modus (mit Kameraverschluss) uneingeschränkt verwendet werden, wenn sie vorher in einer Hasselblad-Werkstatt entsprechend modifiziert wurden (Austausch einer Platine). Im C-Modus (Zentralverschluss) muss auch hier das Synchronisationskabel angeschlossen werden. Modifizierte Kameras sind nur noch eingeschränkt mit den analogen E- und TCC-Magazinen verwendbar.

H-Serie

2002 kam mit der H1 das erste Modell der H-Serie (4,5 × 6) auf den Markt. Die Kameras dieser Serie sind vollautomatisch mit Autofokus, Motor, Belichtungsautomatik und optimal für die aktuellen digitalen Rückteile geeignet (Sensorgröße bis zu 36,7 mm × 49 mm). Viele Zubehörteile/Objektive sind zueinander kompatibel und können mit unterschiedlichen Kameragehäusen verwendet werden. Mit der Einführung der H-Serie endete auch die Kooperation mit Carl Zeiss; die neuen Objektive werden nun vom japanischen Optik-Hersteller Fujifilm hergestellt. 2005 brachte Hasselblad mit der H2D eine rein digitale Spiegelreflexkamera mit 22 Megapixeln auf den Markt, 2006 folgte das 39-Megapixel-Nachfolgemodell H2D-39. Während die H1- und H2-Modelle sowohl mit Filmrückteilen als auch digital betrieben werden können, sind die H3D- und H4D-Modelle reine Digitalkameras. 2007 folgte die 10 Prozent schnellere 31-Megapixel-Version (0,55 fps statt 0,5 fps). Das derzeit neueste digitale Modell ist die H3D II. Sie wurde zunächst für 39 Megapixel herausgebracht, 2008 für 50 Megapixel (Sensorfläche 48 mm × 36 mm) und sollte nach Ankündigung auf der Messe Photokina im Jahre 2009 als 60-Megapixel-Version erscheinen. Zudem ist eine Multishot-Version verfügbar. Mittlerweile sind Kameras mit 50 und 60 Megapixel-Sensor, die H4D-50 und H4D-60, auf dem Markt. Diese Kameras besitzen eine neuartige Fokustechnik, die als True Focus mit Absolute Position Lock bezeichnet wird. Heute im Hahr 2020 ist die H6D mit 100.000 Megapixel der Standart!

X-Serie

2016 kam mit der X1D 50c das erste Modell der X-Serie auf den Markt. Die Kameras dieser Serie sind keine Spiegelreflexkameras, sondern verfügen über einen elektronischen Sucher und haben einen kompakten Aufbau. Der festeingebaute 50-Megapixel-CMOS-Sensor stammt von Sony und wird ebenfalls in den H5D-50c- und H6D-50c-Spiegelreflexmodellen der H-Serie verwendet. Auch diese Kamera ist vollautomatisch mit Autofokus, Motor, Belichtungsautomatik und neuen Objektiven mit einem Zentralverschluss, der bis zu 1/2000 s Belichtungszeiten erlaubt.

Verfügbare Hasselblad-X-Objektive „XCD“ zur X-Serie: Weitwinkel: 21 mm f/4; 30 mm f/3.5; 45 mm f/3.5;
Standartbrennweite: 80 mm f/1.9; 65 mm f/2.8; – Standartzoom: 35–75 mm f/3.5–4.5; Teleobjektiv: 135 mm f/2,8; 90 mm f/3.2; Macro: 120 mm f/3.5;
Ferner wird ein „XH“-Adapter zur Verwendung der Objektive für H-Kameras und ein Adapter für Objektive der X-Pan (diese mit dem elektronischen Verschluss der Kamera) angeboten. Von Drittanbietern gibt es nach der Verfügbarmachung eines elektronischen Verschlusses mittels Firmware-Update weitere Adapter für andere Objektive


Seriennummern
Wie die meisten Hersteller, so versieht auch die Firma Hasselblad ihre Kameras und einen Teil des Zubehörs mit einer eigenen Seriennummer. Hierbei wird das jeweilige Herstellungsjahr mit einem Buchstaben-Code kodiert. Kennt man das zugrundeliegende Schema, so kann man das Herstellungsjahr leicht ablesen. Das Herstellungsjahr ergibt sich durch einfache Ersetzung des Buchstabens durch die ihm jeweils zugewiesene Zahl:
Herstellercode
V H P I C T U R E S
1 2 3 4 5 6 7 8 9 0
Beginnt die Seriennummer beispielsweise mit CR11212, so bedeutet dies, dass die Kamera 1958 produziert wurde.



Herr Thomas Fladung- Inhaber der heidi-foto GmbH

Herr Thomas Fladung, der Inhaber von Heidi-Foto in München ist zuständig für Hasselblad Wertschätzungen, Kameratechnik- Fragen, Beratung beim Verkauf und alles rund um Hasselblad!

phone +49 – 89 580 1000


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Hassi-Sop

Offizielle Hasselblad Webseite: http://www.hasselblad.com/de; Quellennachweis: Kamerabilder von heidifoto-münchen. ; Das Mondbild, Zeitstrahl und der Großteil; der Texte von Wikipedia, 2016