Canon new F-1 1984

Canon new F-1 1984 *classic camera legend*


Für Profis von damals & heute!

Canon new F-1 1984

Canon new F-1 1984

Canon new F-1 1984

Im September 1981 stellte Canon eine komplette Neukonstruktion unter dem Namen F-1 vor, die sich in wesentlichen Punkten von der „alten F-1“ unterscheidet: Das Gehäuse besitzt andere Maße und ist kleiner konzipiert, außer den Objektiven kann kein Zubehör (o.Ä.) der „alten F-1“ genutzt werden. Die Kamera besitzt „eingebaute“ Automatiken, die je nach Zubehör „aktiviert“ werden können. Der legendäre Hybrid-Titanverschluss erlaubt auch das Arbeiten rein mechanisch -ohne Batterie! Die Kamera ist extrem gut gegen Umwelteinflüsse abgedichtet, die Kugellager sind versiegelt und die Leiterbahnen der Elektronik wurden mit einem isolierenden Kunststofffilm überzogen. Die Filmplanlage wurde nochmals verbessert. Die Zuverlässigkeit der Kamera konnte nochmals – im Vergleich zur schon extrem zuverlässigen „alten F-1“ erhöht werden. Als „Abgrenzung“ zur „alten F-1“ wird die Kamera hier – wie auch Canon in seinen Veröffentlichungen – als „New F-1“ bezeichnet.

Wie schon Nikon 1959 bei der Nikon F wurden nicht nur die Ideen und Entwürfe der Konstrukteure berücksichtigt, sondern es flossen auch Kundenwünsche und -anregungen ein. Hierzu richtete Canon (wir würden es heute so nennen) „Sport-Stammtische“ bei großen Veranstaltungen ein, bei denen die „Profis“ – neben einer Wartung ihres Equipments im Servicecenter – Meinungen, Wünsche o.Ä. äußern konnten. Die erste bekannte Veranstaltung im deutschsprachigen Raum waren übrigens die Olympischen Spiele 1972 im München, wo Canon mit einem Servicecenter präsent war.

Schon vor der Einführung der Canon New F-1 – fast zeitgleich mit der Vorstellung der Canon A-1 im Jahr 1978 – wechselten immer mehr „Profis“ (insbesondere aus den Sport-Sektor) von Nikon zu Canon. Ausschlaggebend waren insbesondere die „Lichtriesen“ im Telebereich, die den Objektiven der Mitbewerber überlegen waren, z.B. das 300mm/2.8 L. Weiterhin sollen – lt. Auskunft verschiedener Fotografen (u.a. Ross Feltus) – die evtl. erforderlichen Servicezeiten wesentlich kürzer sein als bei den Mitbewerbern.

 

die Tech-Specs Canon new F-1 1984:

Die Idee

„Das Gehäuse der Neuen F-1 ist eines der stabilsten, das je gebaut wurde!“

Es schützt die Kamera hervorragend vor Stößen und Beschädigungen und ist an allen neuralgischen Punkten durch Gummi- und Kunststoffdichtungen gegen Staub und Schmutz gesichert. Im Profi-Einsatz hat die Neue F-1 eindeutig bewiesen, dass eine elektronisch gesteuerte Kamera ohne weiteres der Beanspruchung im Berufsalltag gewachsen ist. Die Kamera wurde auf mindestens 100.000 Belichtungen ausgelegt und hat bewiesen, dass sie von -50 Grad Celsius bis +60 Grad Celsius einsatzfähig bleibt – ein eindrucksvoll großer Bereich.“

Sucher- Einstellscheiben/ Mattscheiben

Bei der New F-1 wird die Messcharakteristik über die Einstellscheibe gesteuert. – Es gibt 13 unterschiedliche Mattscheiben in drei Versionen: Typ A (Average) für Integralmessung, Typ P (Partial) für Teilselektivmessung (12% des Bildfeldes)und Typ S (Spot) für Spotmessung (3% des Bildfeldes). Es gibt von den Typen A und P jeweils 12, vom Typ S 6 unterschiedliche Einstellscheiben, insgesamt also 32 Einstellscheiben für die New F-1. Die Einstellscheiben werden durch Abnehmen des Suchers getauscht. Die Einstellscheiben der „alten“ F-1 sind nicht verwendbar.

Das Gehäuse:

Das Gehäuse der New F-1 besteht aus einer Kombination aus Messing für die Top-, Bodenkappen und den Sucher und Alu-Druckguss im Inneren. Auf den Einsatz von Kunststoff wurde bewusst verzichtet. Für das Gehäuse wurde eine spezielle schwarze Matt-Lackierung verwendet, die die Kamera schützt und Reflexe vermeidet. Dem Schutz vor Staub und Feuchtigkeit wurde viel Aufwand gewidmet. Die Gehäuse Ober- und Unterkappen liegen sehr dicht auf und schützen vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Darüber hinaus sorgen diverse Dichtungen und versiegelte Kugellager dafür, dass Feuchtigkeit und Fremdstoffe daran gehindert werden, ins Gehäuse einzudringen. Die Kamera ist selbst ohne Lichtdichtung so gut wie lichtdicht!

Maße: 146,7 x 96,6 x 48,3 mm (mit Prismensucher FN) Gewicht: 750 g (mit Prismensucher FN) Stromversorgung: 1x 6-V-Lithium-Batterie (PX28L)

Der Verschluss:

Der Verschluss der Canon New F-1 ist ein sogenannter Hybrid-Verschluss, mit ultradünnen Titan-Rollos, der horizontal abläuft. Hybrid deshalb, da dieser Verschluss sowohl mechanisch, als auch elektronisch gesteuert wird und damit auch ohne Batteriestrom noch arbeitet. Dabei werden die kurzen Zeiten (1/2000 bis 1/90 Sek.) rein mechanisch gesteuert. Die langen Zeiten (1/60 bis 8 Sekunden) sind elektronisch gesteuert. Die Verschlusszeit wird „klassisch“ über einen Verschlusszeitenknopf auf der Oberseite der Kamera eingestellt. Die manuellen Verschlusszeiten sind über diesen Knopf von 8 bis 1/2000 Sek. einstellbar (plus X und B). Bei Zeitautomatik (Stellung A auf dem Verschlusszeitenknopf, allerdings nur mit Sucher AE-FN) steuert die Kamera Verschlusszeiten. Die Blitzsynchronzeit beträgt 1/90 Sekunde.

Die new F1 Versionen:

Es gibt drei Kameras, die die Bezeichnung F-1 führen. Hierbei ist auf die korrekte Schreibweise zu achten. Die erste F-1 hieß auch als einzige „F-1“ (Erscheinungsjahr 1971). Die zweite F-1 hieß korrekt „F-1 Later Model“ in Japan oder „F-1n“ im Rest der Welt (Erscheinungsjahr 1976). Die Letzte, und auch die hier gezeigte im Download Katalog beschriebene  F-1, ist die „New F-1“ (Erscheinungsjahr 1981). Am markantesten kann man das auf der linken Vorderseite sehen. Die alten Modelle haben einen Schalthebel für den Selbstauslöser, den gibt es bei der letzten new F1 nicht mehr! Viele die nicht wissen, dass es eine zweite Variante gab, bezeichnen die dritte oftmals als F-1 N, was falsch ist. Sie gehören jetzt zu den wissenden Personen, die die Canon F-1 Kameras korrekt unterscheiden können!)

Im Laufe der Jahre wurden diverse Spezialversionen der NEW F-1 in begrenzter Stückzahl produziert:

  • New F-1 Highspeed: Spezielle Highspeedkamera, die 1984 anlässlich der Olympischen Spiele in Los Angeles angeboten wurde. – Die Kamera hat einen feststehenden, teildurchlässigem Pellicle-Spiegel (ultra-dünn, nur 20/1000 mm) und erreicht Bildfrequenzen bis 14 Bilder/Sek. (Einstellung H: 14 Bilder/Sek., M: 10 Bilder/Sek., L: 5 Bilder/Sek., S: 1 Bild/Sek.).
  • New F-1 Los Angeles 1984: Standard & AE Version. New F-1 mit goldenem Canon-Schriftzug, goldenem F-1-Zeichen und Olympia-Symbol, sowie der Seriennummer „LAXXXX“.
  • New F-1 50 Jahre Canon 1983: Standard & AE Version. New F-1 mit goldenem F-1 Zeichen und Canon-Schriftzug.
  • New F-1 U.S. Navy Standard New F-1 mit Schriftzug „U.S. Navy“ rechts auf der Vorderseite.
  • New F-1 P: Spezielle Kameraversion für japanische Pressefotografen, ohne Aufzugshebel, mit Standard-Motor Drive.
  • New F-1 Post: Spezielle Kameraversion mit feststehendem ALOS 3,5/35mm Objektiv, gebaut für die Schweizer Post zum abfotografieren von Zählerständen

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Für eine ausführliche Beratung oder eine Geräte- Vorführung im Laden, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

 

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